Цитата(Lumen Coeli @ 13.04.2023 - 18:21)

Дают такую ссылку
https://www.welt.de/wirtschaft/plus24475630...aatsschatz.htmlСам оригинал не читал - он мне предлагает какие-то кнопки нажать сначала, а на кнопках по немецки написано - я не понимаю. Потому нажимать не хочу
Почитай - расскажешь
Не бойтесь, нажимайте. Только там про -
Политическая воля есть, но правовые барьеры высоки. Еврокомиссия приходит к отрезвляющему выводу, что замороженные резервы нельзя трогать, поскольку однажды, когда война закончится, их придется вернуть России. - нет такого )) точнее, это будет не так просто.
Вот вам весь текст:
So fordert es zum Beispiel Ursula von der Leyen, die Prдsidentin der EU-Kommission. Wladimir Putin mьsse fьr seine Taten bezahlen, sagt sie immer wieder. Und meint es in diesem Fall wцrtlich. Viele Abgeordnete des Europдischen Parlaments und mehrere Mitgliedstaaten begrьЯen das Vorhaben, darunter Polen, Lettland, Litauen und Estland.
Sie alle wollen die eingefrorenen Reichtьmer der Russen nehmen und in der Ukraine damit eines Tages neue Wohnungen, Schulen und Krankenhдuser errichten. Der Plan ist in der Geschichte der Staatengemeinschaft beispiellos. Selbst weltweit gibt es kaum Prдzedenzfдlle. Einer ist der Irak: Im Jahr 2003 beschlagnahmte das amerikanische Finanzministerium einen Teil des Vermцgens Saddam Husseins.
Das Vorhaben der EU ist heikel. Und womцglich zum Scheitern verurteilt, wie sich nun zeigt. Denn es ist nicht einmal klar, wo genau in Europa die Reserven der russischen Zentralbank liegen – das ist die grцЯte Summe des eingefrorenen Geldes, der Kommission zufolge rund 300 Milliarden Euro. Von Oligarchen wurden bisher nur rund 21 Milliarden Euro festgesetzt.
Die Betrдge stehen fьr die Hoffnung, dass man den Wiederaufbau der Ukraine wenigstens zum Teil mit russischem Geld finanzieren kann. Die Weltbank kam im vergangenen Monat zu dem Schluss, dass dafьr insgesamt mehr als 380 Milliarden Euro nцtig wдren. Doch ob die Zentralbank in Moskau unter Fьhrung von Elvira Nabiullina tatsдchlich dazu beitrдgt, ist fraglich.
Denn es sei sehr schwierig, die russischen Reserven im Ausland aufzuspьren, erzдhlen mehrere Insider, die mit den Plдnen der EU vertraut sind, WELT. SchlieЯlich spreche man nicht von Goldbarren, die in Tresoren anderer Institute lagerten, etwa der Bank of England oder der Banque de France. Sondern von Guthaben auf vielen verschiedenen Konten, die sich manchmal nur schwer der Zentralbank in Moskau zuordnen lieЯen. Die Jagd auf Nabiullinas Schдtze in Europa, so scheint es, ist aufwendiger als gedacht.